Die Anforderungen an den Brandschutz in der Medientechnik werden zunehmend konkreter und das aus gutem Grund: Ob in Flughäfen, Einkaufszentren oder Bürogebäuden, moderne LED-Wände müssen nicht nur leistungsfähig, sondern auch sicher sein. Doch wie gelingt es, Brandschutz von Beginn an in die Planung zu integrieren? Und warum gilt die VdS 6024 dabei als wichtiger Meilenstein? Antworten darauf geben Markus Fiebig, Head of Business Development Löschprodukte bei JOB, und Branchenexperte Robert Bergner von LG Electronics in einem aktuellen Videointerview mit AVcon Pulse.
Im Gespräch wird deutlich, dass die Risikobewertung stark vom Einsatzort abhängt – von klassischen Innenräumen bis hin zu sensiblen oder explosionsgefährdeten Bereichen. Gleichzeitig schafft die VdS 6024 erstmals einheitliche Vorgaben für Brandlasten, Schutzmaßnahmen und Dokumentation und sorgt damit für mehr Klarheit und Planungssicherheit. Ein weiterer zentraler Punkt: Integrierter Brandschutz gewinnt zunehmend an Bedeutung, da rein passive Maßnahmen häufig nicht mehr ausreichen. Innovative Mikro-Löschsysteme bieten hier eine effektive Lösung. Sie gelten als „kleinster Feuerlöscher der Welt“, wirken lokal begrenzt, sind wartungsfrei und TÜV-zertifiziert.
Für Planer und Betreiber ergeben sich daraus klare Vorteile: Frühzeitig berücksichtigter Brandschutz vermeidet kostspielige Nachrüstungen, reduziert Haftungsrisiken und verbessert die Voraussetzungen für Versicherungen. Gleichzeitig wird deutlich, dass Normen wie die VdS 6024 künftig eine immer wichtigere Rolle spielen werden.
JOB setzt genau hier an und entwickelt geräteintegrierte Brandschutzlösungen, die automatisch reagieren, bevor ein Brand entsteht. Die Mikro-Löschsysteme werden direkt in LED-Wände, Displays oder Schaltschränke integriert und kommen ohne externe Infrastruktur aus – bei maximaler Schutzwirkung. Damit wird Brandschutz zu einem integralen Bestandteil moderner Medientechnik und zu einer Investition in Sicherheit und Effizienz.
